Das bin ich…aus Sicht meiner Fahrerfrau

Lach- und Sachgeschichten powered by Muschi, erzählt von mir:

Was Frau eines marathonverliebten Kilometerjunkies so alles während einer Rennsaison zu erleiden hat könnt Ihr hier anhand einiger Anektdötchen, die meine bessere Hälfte so produziert nachlesen und bekommt gleichzeitig ein Bild von Muschi.

Ob es wirklich Leid ist oder einfach nur das Bedingungslose in einer Beziehung, darf jeder für sich selber entscheiden. Ich könnte mittlerweile ein Buch über die Erlebnisse und das Zusammenleben mit einem Fahrradbekloppten schreiben. Eine Zitatensammlung in der Sätze wie: „Schatz, ich muss aber gleich unbedingt noch eine schnelle Runde fahren, bis die zwei KOMs zugewachsen sind“ gibt es zuhauf.

Fühlt Euch unterhalten und habt Spaß.

 

Ich glaub, ich hab einen am Helm
“Schatz, gleich kommt der Robert einen Helm vorbeibringen” ploppt es auf meinem Handy auf. Bitte was?!, denke ich tropfnass im Fitnessstudio unter der Dusche stehend. Jetzt aber schnell! Hahn abgedreht, noch Shampoo im Haar flitze ich zum Spind und ziehe mich im Turbotempo an. Ich schaffe es so gerade noch, mein Gesicht ein wenig zu renovieren, damit ich Robert nicht ganz so zerschossen gegenüber trete. Zum Glück liegt das Studio in der Nähe meiner Wohnung. Ein Sprint die Treppe hoch, Tasche in die Ecke gefeuert und schon macht es Dingdong: Der Roooobert! Ich bekomme ein knatschoranges Ding in die Hände gedrückt mit einer dazugehörigen Story, wo dieses feine Stück herkommt. Ich beäuge das Ding und denke: “Hui, ganz schön klobig”. Robert ist weg und ich stehe immer noch schwitzend und abgekämpft im Flur mit dem Teil in der Hand. Hmmm…mal aufsetzen…steht der mir auch? Irgendwie schon. Schnell das Handy gezückt, Selfie geschossen und ab damit ins Wörldweitwepp um dem Liebsten mitzuteilen, dass der Deal über die Bühne gegangen ist. Schnapper des Tages für´s Schätzjen, ein glücklicher Robert, weil sein Fahrradzubehörräumchen um ein Teil geräumiger geworden ist und eine sportlich-motivierte-glückliche Fahrerfrau denkt sich: “Heute hatte ich aber einen am Helm!”

Passt!

#1Passt!

Regen ist ein Arsch

Es ist Sonntag und wir sind eigentlich kaputt von der Arbeitswoche. Draußen klatschen dicke Regentropfen gegen das Fenster. Mein Nebenmir starrt immer wieder zum Fenster und gibt dabei einen Seufzer nach dem anderen von sich. Nachdem er das gefühlte dreißig Mal wiederholt hat frage ich ihn, was denn los sei. “Naja es regnet und ich wollte doch heute unbedingt fahren” antwortet er und haut mir noch Kilometerzahlen um die Ohren, die noch bis zur Deadline vom Winterpokal gefahren werden müssen. Vor lauter Frust düst er rüber zum Bäcker und holt erst mal ein Blech Apfelkuchen mit Sahne. Ist ja auch völlig logisch! Wenn man keine Kalorien verbrennen kann, muss man sich eben welche anfuttern!

 

Rituale sind so wichtigEs ist immer und immer das gleiche Ritual und höchst amüsant dabei zuzusehen: Es ist Samstag, mein Freund wuselt in seinen meist bunt zusammengewürfelten Fahrradklamöttchen durchs Haus, weil er alles so gerne verlegt! Garmin…check…Trinkflasche…check…Handy…nach langem Suchen…check! Brille, Helm, Gels, alles da…und tschüss! Währenddessen tut Frau, was Frau tun muss. Genau! Aufräumen, putzen und so weiter. Eigentlich könnte ich mir das auch sparen, denn 2 Stunden später fliegt ein von oben bis unten mit Matsch bedecktes Etwas im Affenzahn durchs Treppenhaus. Ich kann förmlich seine Gedanken lesen: “Plaaatz daaaaaa….STRAVAAA wartet!” Kaum zu Ende gedacht, wird auch schon der Mac-Deckel aufgeklappt…das Garmin an die Steckdose geschlossen…es macht Piieps…Pling…Ploing…Düddeldütt und schon wird wild in die Tasten gehauen. Schnell noch ne spritzige Überschrift für den STRAVA-Eintrag aus dem Köpfchen gedrückt und dann sitzt er erstmal mit ner Tasse Kaffee entspannt da und guckt, wie viele Pokale, Medaillen, KOMs, Kudos, Smudos, Hundeleckerlies und anderes Likezeugs die Tour abgeworfen hat. Dann philosophiert er darüber, dass Willem aus keine Ahnung woher 0,045 Millisekunden schneller war und dass dies ja gar nicht geht! Dann bekomme ich noch von jedem Grashalm, jedem Uphill und jedem Borkenkäfer, der die Straße überquerte erzählt. Ich lache und denke mir meinen Teil…

STRAVArbeit

#2STRAVArbeit

Ich und mein 7. Sinn

“Schatz, hast Du eigentlich am 2.10. frei? Sollen wir Urlaub machen?” Yeij, denke ich, er will mit uns in Urlaub fahren. Schön nach Ägypten, Mallorca oder sowas in der Art. Aber als Fahrerfrau hast Du automatisch den Wetten-das-hat-was-mit-biken-zutun-Sinn. Also frage ich:”Warrrum? Was schwebt Dir denn so vor?” “Ach, da haben sich 12-14 Mann in diesem Bikepark in Tschechien verabredet, wo ich letztens mit dem Redaktions-Team war. Sollen wir da nicht auch mitfahren?” Tädäääääää! 1:0 für mich und meinen Riecher! Schnell bekomme ich im Internet einen schnuckeligen See mit Bauwagenidyll und gemütlichem Drumherum präsentiert. Ade Tutanchamun! Ade Schinkenstraße! Hallo Pod Smrkem Camping. Aber was soll ich sagen, mit diesem Menschen würde ich sogar irgendwo auf ´ner Bordsteinkante in irgendeinem Kaff Urlaub machen…
Vorbereitung ist alles
Es macht tipp tipp tipp durchs Haus und ich denke – was ist mit der Katze los? Aber nicht die Katze flitzt da hin und her! Nein, es ist die große Muschi! Die ersten Sonnenstrahlen haben ihn dazu eingeladen, ein beinfreies Fahrradhöschen aus dem Schrank zu ziehen, sehe ich durchs Fenster. Das Tippelgeräusch erzeugen die Cleats an seinen Schuhen. Dann sieht man einen Fahrradreifen am Fenster vorbeiziehen. Beim nächsten Blick sehe ich ihn mit der Kamera vorbeiflitzen. Jetzt muss ich aber doch mal gucken. Weit und breit keine Muschi. Das Tippelgeräusch ist verstummt. Na gut denke ich, mache ich mich schon mal ans Kochen. Zücke den Salat, um ihn im Waschbecken zu säubern und frage mich, was das wohl ist? Leider ist es besetzt! Im Becken vergnügen sich zwei Überschuhe bei einem Schaumbad. Schwarz in schwarz schimmert das Wasser und ich denke „Ok… hier ist irgendeine Vorbereitung im Gange!“

Die anderen zurechtgelegten Sachen bestätigen meine Vermutung. Da ist es wieder das Tippelgeräusch. Diesmal kommt es von der gegenüberliegenden Straßenseite. Ein Blick aus dem Fenster und da sehe ich ihn! Fotoschießend mit Biergrit, die lasziv an der Häuserwand lehnt. Tippel…tippel…tippel wieder zurück ins Haus…Ich höre Frickelgeräusche aus dem Keller und da fällt es mir ein: Westerwaldumradelung 2.0 ist angesagt!

24 Stunden und 400 km später, es ist 11:47 Uhr und mein Handy spielt mir das Lied vom Lieblingsmenschen. Also er ruft an, um mir zu sagen, er habe fertig und könnte jetzt abgeholt werden. Ab nach Troisdorf, um einen erstaunlicherweise frischen Freund in Empfang zu nehmen. Im Auto sage ich ihm, dass ich gleich unbedingt auch ein Ründchen fahren möchte, da sagt der doch tatsächlich “Ich fahr mit” Haha, denke ich und sage: “Quatsch! Du bist doch total durch!” “Neeee…Ich bin topfit und fahre mit!” Eine Minute später vernehme ich rechts neben mir ein Schnarchgeräusch. Grinsend fahre ich uns nach Hause. Eine Stunde später ertappe ich mich dabei, wie ich ziemlich genervt…tippel…tippel…tippel durchs Haus flitze: Hose, wo ist die Brille, Handy verlegt….Nachdem ich alles beisammen habe, düse ich schmunzelnd ab und nehme mir vor, mich nicht mehr über die Tüdeligkeit meines Freundes lustig zu machen.

Finale eines 400 km-Ritts

#3Finale eines 400 km-Ritts

 

Prinzessin Lillifee
Biergrit lebt gerade mal seit 2 Monaten bei uns und schon muss ich mich mit dem nächsten Weibsstück auseinandersetzen. Biergrit ist ja schon ein einnehmendes Wesen. Sie schlief schon in unserem Bett und auch sonst wird ihr sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt. Sie wird mitgenommen, um 400 km durch den Westerwald zu cruisen, sie wird unserer Umgebung vorgestellt, ist im Netz in aller Munde und nun das:

Seit Wochen verfolgen wir per Whatsapp, Facebook, und Instragram die Entstehung von einem Geschoss, dass ihm extra für die kommende Saison von seinem Northwave 24h Team gezimmert wird. Hape verzaubert in seiner Werkstatt wundervolle Rahmen mit den tollsten Lackierungen. Da mein Freund ja ein Gegner von schwarz-weiss ist, muss dieses Teil auffallen! Und da dem Kerl ja nachgesagt wird, er habe eine Vorliebe für alles was pink ist, durfte es an Pinktivität bei dem Rädchen natürlich nicht fehlen. Da orange ja auch eine auffällige Farbe ist, wurde diese dazu gemixt. Was soll ich sagen? Es reicht nicht, diese zwei knalligen Farben zu verwenden, nein es muss noch was ganz besonderes her. Feenstaub! Der Rahmen wurde tatsächlich komplett mit Glitzer überzogen. Luder!

Dann war es soweit. Das Luder, ich bleibe mal beim Titel, denn einen Namen für Madame gibt es noch nicht, ist abholbereit. Er macht sich auf nach Euskirchen zur Geburtsstätte. Nachmittags sind wir bei Freunden eingeladen und da hat das Luder ihren ersten großen Auftritt. Junge, Junge… was ein geiles Teil! Neidisch muss ich gestehen, dass dieses Prinzesschen sehr hübsch ist und zudem auch noch eine tolle Figur mitbringt! Gedanklich taufe ich sie liebevoll Prinzessin Lillifee. Wir stehen um sie rum, unsere Freunde staunen “Ooohs und Aaaahs“ und er schmeißt mit Technikschnickschnackbegriffen um sich. Wir einigen uns darauf, dass sie im Flur verweilen darf, während wir Erwachsenen Kaffee und Kuchen zu uns nehmen. Zwischendurch ertappe ich mich dabei, wie ich im Vorbeiflug zur Toilette immer mal wieder drüber streichle. Ich mag sie!

Am nächsten Tag, Fotoshooting mit Missi im Wald. Flott zum Dreiländereck hoch und ab ins Gestrüpp. Links, rechts, oben, unten…von allen Seiten wird Tinkerbell, wie sie nun heißt, abgelichtet. Kaum 10 Minuten unterwegs, scharen sich schon neugierige Waldbesucher um sie. Sie wird beäugt und der Besitzer beglückwünscht für so viel augenblingerzeugende Feenstaubpinktivität. Er bekommt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

Tinkerbell und der kleine Waldschrat

#4Tinkerbell und der kleine Waldschrat

Sightseeing in de bos

#5Sightseeing in de bos

 

Schuster, bleib bei Deinen Leisten
Es ist Samstag und der Wecker meines Bettpartners klingelt um 4:50 Uhr. Strong Viking Run steht für heute auf dem Programm. Die Junggesellentruppe vom letzten Jahr trifft sich heute um zu beweisen, wieviel Beast in ihnen steckt. Stunden später bekomme ich Bildchen geschickt. Bunt wie immer und sichtlich spaßorientiert! Ich weiß noch nicht so genau, ob die Jungs da nur hingefahren sind, um den Strongvikingerinnen auf den Hintern zu gucken oder ob es wirklich so ein “Ich bin doch keine Mimmi-Ding” ist. Später am Nachmittag kommt die Info, dass sie nun in ein Restaurant einkehren und ob ich nicht dazustoßen will.

Da sitzen 6 Männer, sichtlich erschöpft, mit verkrampftem Gesicht am Tisch, die aussehen, als wollen sie eine ganze Kuh fressen. Den Erzählungen nach zu urteilen war das kein Pipifax! Stolz präsentieren sie uns ihre “Ich bin jetzt ein Beast“-Bändchen! Ein 19 km langer Hindernislauf durch Schlamm und Modder. Und am Gang des ein oder anderen ist das auch zu sehen. Ganze Kuh ist aus, also gibt es für jeden ein paar “Lappen”-Schnitzel mit Pommes. Haben sie sich verdient!

Da wir noch zum Tanzen verabredet sind, geht es nach Hause. Dort angekommen sehe ich ein apathisch dreinschauendes Etwas, dass sich kaum noch bewegen kann. Ich brezele mich auf und finde meinen Freund im Bett wieder. „Wir bleiben dann wohl besser zu Hause“ sage ich, aber er wäre ja kein Beast, wenn er sich nicht auch noch aufraffen würde, um mit mir und unseren Freunden abzuzappeln. Von Minute zu Minute verändert sich der Gesichtsausdruck meines Freundes und das Kühmen und Wimmern bei jedem Schritt, vor allem treppab, nimmt von Mal zu Mal zu. So kenne ich ihn nicht! Er fährt 24h-Rennen und macht danach einen besseren Eindruck. Aber Laufen ist so gar nicht seins. Der Abend wird dennoch sehr lustig, er rafft sich sogar zum Pogo auf.

Am nächsten Morgen sieht das allerdings anders aus. Eigentlich habe ICH einen Kater! Ich komme gar nicht dazu ihn zu pflegen, denn ich werde von einem “uuuahhh…und auuaaaa” geweckt. Vergraben unter Kissen und Decke höre ich jämmerliche Geräusche! Ich hole erstmal Kaffee für mein Beast und greife dann noch flott zur NIVEA-Flasche, denn Massageöl ist aus. Eine Ganzkörpermassage später schafft er es zum Frühstückstisch und wie soll es auch anders sein, hört man ihn wenig später tippel…tippel..tippel…durchs Haus laufen, um alles für unsere kleine Tour mit Mausi vorzubereiten. Nachdem wir drei uns ins pinke Stöffchen gequetscht haben, sitzt Team Muschi im Auto, um den Blausteinsee zu umrunden. Fazit: Der Mann ist einfach nicht kaputtzukriegen! Und findet sogar noch ein paar Drops, um sich den Adrenalinkick des Tages zu besorgen.

Team Muschi

#6Team Muschi

Wenn die Muschi dem Kater fliegen lernt.

#7Wenn die Muschi dem Kater das Fliegen lehrt.

 

Trainingslager Ponyhof
Da sind wir nun, Ostfriesland Ponyhof Ekenhoff. Ein idyllischer Hof mit allerhand Vieh. Mausis Augen funkeln und sie freut sich wie jedes Jahr auf Reitstunden mit Mücke.

Auf was sich mein Freund freut, ist auch ganz schnell klar. Wir Frauen checken ja erstmal alles und richten uns häuslich ein. Mann nicht! Die Reisetasche wird nicht ausgepackt, nur die Tasche mit den Fahrradklamotten einmal im nicht genutzten Babybett ausgekippt. Da mein Freund seit 7 Jahren hier hinfährt, gibt es einige KOMs wiederzuholen bzw. zu optimieren. Und da Frau hier in der Gegend anscheinend nicht so oft die Deiche entlangbrettert, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, mich zur Queen of the OstfrieslandesgibtabergarkeineMountain zu machen. Da ich von ihm liebevoll “Rehlein” genannt werde, einigen wir uns auf ROM´s: Reh of the Mountain.

Ich fahre ja nun auch ganz gerne mit dem Rädchen und dank des supergeilen Equipments, mit dem ich von Schatzi ausgestattet werde, habe ich dann jetzt auch Lust, mich von meinem persönlichen Ostfriesland-Guide durchs platte Land jagen zu lassen. Mausi wird aufs Pferd verfrachtet und schon geht’s los. Man sollte meinen, er sei hier aufgewachsen…zack, zack, zack geht es da über Waldwege, Feldwege, schmale Schotterwege vorbei an Siel und Kuh. Dann die erste Aufforderung: “Schatz, da vorne kommt das erste Segment” Ich gucke mich um und sehe nur Wiese und Windhelikopter. “Da vorne fahren wir links und hinter der Kurve rechts und dann gibt’s du so ca. 4 km Knallgas” Ok, denke ich…Knallgas?! Wo ist der Schalter für den Turboboost? Ach nee, den gibts ja nur bei Too Fast, Too Furious. Also treten wir in die Pedale und Monsieur ist vor mir nur noch als kleiner, pinker Punkt zu sehen.

Irgendwann hole ich den pinken Blitz ein. So geht es dann locker weiter. Schnell checke ich, dass er Urlaubsgebiete in Segmente einteilt. Da heißt es nicht: “Da vorne ist die bekannte Windmühle von Esens” Nein! Da kommt dann sowas wie: “Da vorne kommt jetzt die Flucht zum Schooerwald” Alles klar… 70 km später, wir kommen, nachdem wir die “Flucht zum Ekenhoff” absolviert haben, auf unserem netten Ponyhof an. Leider haben wir nur “Ostfrieslandnetz”, heißt, man muss sich entweder auf der Terrasse gen Himmel verrenken oder findet den perfekten Platz in einer Ecke im Schlafzimmer. Ihr könnt Euch vorstellen, wie sich das Gefluche anhört, wenn Garmin sich nicht direkt, am besten noch während man in den Cleats steckt, mit STRAVA connected! “Nun lad doch endlich hoch…ist deins schon hochgeladen? Haaaach….ich will sofort wissen, ob ich schneller als Hinnerk, Tjard und Eike war und wie die ganzen Dösbaddel hier heißen!” Und dann der Brüll:”Jaaaaaa! Ich hab 5 KOM´s geholt! Und guck mal Du…boah…Frau…Du hast 5 QOM´s geholt” und er deutet mir lachend ein Highfive an. Also wenn einer auf der Ponywiese dem ganzen Gekomse und Gequomse zuhört, der denkt wahrscheinlich, wir haben nicht alle Steine auf der Schleuder! Aber so ist es nun mal und so geht es dann sieben Tage lang weiter. Mittlerweile bin ich ja angefixt von diesem Deichzeitfahren. Das macht Laune. Ich weiß nur noch nicht so genau, was ich schlimmer finde: Höhenmeter oder gegen den Wind fahren? Fakt ist, Windschatten fahren ist cool, am Strand verhaspelt man sich besser nicht im Sand, und das Bier schmeckt nach getaner Arbeit noch einmal so gut! Prost!

Deichzeitfahren

#8Deichzeitfahren

Proooooost

#9Proooooost

Ich think(e) übrigens auch Pink, Eure Andrea Doria