Infos zum Rennen Transpyr

  • Das Rennen startet in Roses am Mittelmeer und führt durch Katalonien, Aragon, Navarra, Nouvelle-Aquitaine (Frankreich) ins Baskenland nach Hondarribia an den Atlantik.
  • Ca. 780 Kilometer und 18.000 Höhenmeter
  • Bei der ersten Transpyr nahmen 85 Teilnehmer teil, 2017 waren es 370 Fahrer aus 22 Ländern. Darunter 12 Frauen und 76 zweier Teams im Wettkampf, alle anderen genossen das Event von Küste zu Küste ohne Wettkampf
  • Insgesamt waren 2017 acht deutsche Starter dabei, vier davon landeten auf dem Podium
  • Platz 3 bei den 2er Männern:
    • Florian Thaller und Christian Eckart Team: Zwillingscraft-Mondraker/ equipe-velo
  • Platz 3 in den Mixed-Teams:
  • Bekanntester Fahrer und in Spanien ein absoluter Superstar: Ibon Zugasti

Insgesamt hat der Orga- und Helfer-Tross 102 Menschen mit 21 Fahrzeugen gezählt. Diese haben unter anderem an den Verpflegungsständen 9.000 Liter Wasser, 2.000 Liter Cola, 2.800 Dosen Bier, 700 Kilogramm Orangen, 400 Melonen, 9.000 Bananen, 200 Kilogramm Haribo, 200 Kilogramm Trockenfrüchte und über 300 Kilogramm belegte Brote rausgehauen. Eine weitere Besonderheit sind die Gemälde von Kindern, die in Roses den Fahrern übergeben werden, die diese dann wieder Kindern in Hondarribia übergeben.

Anreise

Es gibt viele Varianten, am einfachsten ist es mit dem Flugzeug. Hier bietet der Veranstalter sogar ein Flughafen-Event-Flughafen-Transfer an. Wir sind mit dem Auto angereist, die Rückreise vom Atlantik ans Mittelmeer war perfekt organisiert. In Roses steht ein Parkplatz direkt neben der Polizeistation zur Verfügung. Wir haben unseren Bus für kleines Geld auf dem Campingplatz geparkt, bewacht von deutschen Rentnern!

Startgebühren

Die Startgebühren sind zeitlich gestaffelt und variieren je nach zugebuchten Extras. Man kann das Rundum-sorglos-Paket buchen oder nur einzelne Teile davon. Die Hotels hatten alle einen sehr guten Standard, in Roncesvalles hatten wir sogar eine komplette Apartmentwohnung im Kloster für uns.

Ergebnisse 2017: http://online.cronotime.net/#/public/YdyjMjeyvs

Die Etappen

1: 120 km 2095m ROSES > CAMPRODON
2: 114 km 2190m CAMPRODON > LA SEU D´URGELL
3: 119 km 2930m LA SEU D´URGELL > EL PONT DE SUERT
4: 95 km 2785m EL PONT DE SUERT > AINSA
5: 95 km 2340m AINSA > JACA
6: 137 km 2595m JACA > BURGUETE/RONCESVALLES
7: 93 km 1980m RONCESVALLES > HONDARRIBIA

Anmerkungen zum Rennen vom Forenuser “jazzist”

Mein Vergleich zur Transalp Challenge:

  • Viel gechillter!!! Für die Tageswertung zählen immer nur Abschnitte auf der Gesamtetappe. Meist so etwa die Hälfte bis 2/3 der Etappe. Dadurch sind Fahrer außerhalb der Abschnitte echt locker drauf. Hat eher etwas von CTF, Fahren mit Freunden.
  • An den Pausenstationen wird richtig Pause gemacht, teilweise eine halbe Stunde.
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  • Eine Familie”. Bei Defekten ist wirklich jeder bereit anzuhalten, zu helfen und Dir seinen einzigen Schlauch oder die Pumpe zu geben. Einfach weil man sich darauf verlassen kann, im Zweifel auch etwas zu bekommen.
  • Sau viele lange Singletrails. Für geübte Mountainbiker meist super flowig. Aber auch bergauf und flach krass hoher Trail-Anteil. Teilweise war der einzige entspannende Abschnitt, wenn man mal eine Straße hochkurbeln konnte.
  • Ich hatte ein 100 mm Fully, man kommt aber auch mit einem Hardtail gut durch, was die ca. 30% Hardtail Fahrer eindrucksvoll und schnell bewiesen haben.
  • Ohne Tubeless absolut unfahrbar.
- mit ca. 400 Teilnehmern echt überschaubar. Sehr viele Spanier, Franzosen, Belgier, Portugiesen, kaum Deutsche, Schweizer, Österreicher.
  • Die Durchschnittszeit lag beim Großteil der Fahrer bei 8-9 h pro Etappe, die Schnellsten haben gut 6,5h benötigt.
- Die Organisation “kümmert” sich, man merkt dem Orga-Team an, es ist eine Herzenssache.
  • Konditionell: Wer Transalp fahren kann, kann auch Transpyr fahren.
  • Im Vergleich zur Transalp Challenge kein “Begleittross” von Sponsoren, Unterstützern etc. Service nur gegen Bezahlung. Und das “Servicepaket” musste man eigentlich im Voraus buchen. Hatte ich gemacht, Rad war jeden Morgen sauber, geölt, und alles was anfiel war einwandfrei gerichtet (neues Tubeless setup, Bremse entlüftet, Beläge gewechselt, Knarzen identifiziert und beseitigt). Hatte glücklicherweise nichts Größeres.
- Hatte auch das “Hotelpaket”, war total in Ordnung, auch Preis-Leistung hat gestimmt.
  • Pasta Party gab es zwar jeden Abend zum satt machen, ich war aber meistens im Ort etwas essen, ist einfach leckerer.
  • Durch die südliche Lage ist es eher warm (wir hatten 40 Grad). Es gab aber auch schon mal ein sehr kaltes Jahr (letztes Jahr). 
Insgesamt klar Daumen hoch!

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